Friday, 12. February 2010
Das Projekt "lass uns mal nebenbei umziehen" hat diese Woche gleich drei wichtige Meilensteine erreicht. Wenn das nur mal im Job öfter vorkäme...
- Am Sonntag haben wir das Bett umgezogen und wohnen seither in der neuen Wohnung. Diese schwedischen Betten lassen sich wirklich prima umziehen, ein paar Schrauben raus, einmal durch die Gegend tragen, ein paar Schrauben wieder rein. Man fragt sich, warum die Schweden nicht jedes Wochenende umziehen, die Möbel sind jedenfalls dafür gebaut.
- Am Mittwoch ist unsere Kommunikationsinfrastruktur aus dem Verhau links und rechts der Schlafzimmertür in der alten Wohnung in den Maschinenraum im Einbauschrank in der neuen Wohnung umgezogen und die ganzen blinkenden Lichter, aber auch der Lärm, sind jetzt hinter einer Tür versteckt. Die hauptsächlich Lärm verursachende Komponente ist allerdings auch schon sechs Jahre alt und muss eh dieses Jahr mal getauscht werden.
- Am Donnerstag haben zwei nette Männer aus Frankfurt unsere IKEA-Küche aus Walldorf angeschleppt und zusammen gebaut, mit zwei Stunden Verspätung. Bei dem Wetter hier habe ich mich schon gewundert, dass sie überhaupt gekommen sind. Jetzt haben wir eine schöne, rote Eck-Küche von IKEA nach eigenem Design, nur der Kühlschrank fehlt noch, weil wir ein eigenständiges Gerät wollten. Die Kühlschränke von IKEA lassen bei der Energieeffizienz sehr zu Wünschen übrig und Einbauen wollten wir nicht, weil wir lieber mehr Arbeitsfläche möchten. Und wieder was gelernt: Die für die Berechnung der Montage ermittelten "Küchenschrankmeter" beziehen sich bei unserer Eckküche offenbar auf die Innenseite, nicht die Außenseite der Zeile.
Die Liste der Dinge, die wir noch tun müssen, ist nicht mehr so sehr lang. Allerdings hat der vorletzte Punkt es in sich.
- Ein Regal, ein Tisch und ein Stuhl müssen noch transportiert werden.
- Unsere Nahrungsmittelvorräte und ein paar andere Dinge, die noch in der alten Wohnung sind, müssen ebenfalls noch eingesammelt und transportiert werden. Das meiste ist schon drüben, vor allem die ganzen Bücher, aber z.B. Geschirr und Besteck fehlen noch.
- Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und ein Sofa müssen wir noch anschaffen. Oh, und Türen für den Kleiderschrank.
- Ca. die Hälfte unseres gesamten Hab und Guts muss in Müllsäcke verpackt werden und zur Sammelstelle gebracht werden. Unglaublich was für einen Müll man ansammeln kann, wenn die Wohnung so voll gestopft ist, dass man ihn nicht wirklich sieht...
- Die alte Wohnung muss nochmal ordentlich gestrichen werden.
Überraschungen bisher:
- Der Kater liegt tatsächlich freiwillig in seinem Katzen-Sessel von IKEA, anstatt auf unseren großen Sesseln. Eigentlich dachte ich, der Katzensessel würde dann alleine und einsam hier rumstehen, während sich der Kater das größtmögliche andere Sitzmöbel aussucht. Naja, mal sehen was passiert, wenn wir uns noch ein Sofa kaufen.
- Selbst mit Winterreifen kann es passieren, dass ein Mercedes-Benz Vito nicht vom Parkplatz zu bewegen ist.
- Weiße LEDs auf der Regalwand zusammen mit einem warmweiß leuchtenden Kronleuchter und einer warmweiß leuchtenden Stehlampe sehen richtig cool aus.
Wednesday, 6. January 2010
...unsere Sachen, meine ich, vor allem, weil wir jetzt den neuen Mietvertrag unterschrieben und den alten gekündigt haben. Ab Februar oder vielleicht etwas früher können wir dann anfangen, die neue Wohnung zu renovieren und Kisten rüber zu tragen. Gestern haben wir schonmal optimistisch zehn kleine Umzugskartons gekauft und angefangen, unsere Bücher einzupacken. Morgen geht's dann wahrscheinlich nochmal los, noch zwanzig Kartons für die restlichen Bücher kaufen. In die zehn die wir jetzt hatten, haben ungefähr 1.5 Billys gepasst...
Friday, 28. August 2009
Eigentlich war der Plan ja nur, dass ich einen Roboter zum Spielen bekomme. Ein Roomba bot sich an: Nicht nur würde ich einen Spielroboter bekommen, er würde auch noch ein wenig Dreck aufsammeln. Also im Prinzip wie eine kleine, flache, runde, elektronische Katze. Und so haben wir also vor ca. einem Monat einen Roomba gekauft...
"Roboter" vollständig lesen
Sunday, 7. June 2009
Was soll das heißen, in diesem Hotel gibt es kein veganes Abendessen? Natürlich gibt es in diesem Hotel ein veganes Abendessen...
"Was soll das heißen..." vollständig lesen
Wednesday, 3. June 2009
Die Aussicht von unserem Balkon ist ja nicht die spannendste, aber zum Kamera testen eignet sie sich dennoch...
"Upgrade" vollständig lesen
Tuesday, 26. May 2009
Heute ist unsere erste kombinierte Gemüse- und Obstkiste vom Bioland-Hof Schmaelzle gekommen. Bestellt hatten wir einmal Gemüse und einmal Obst, je in der Größe "super". Der Unterschied zu "groß" war diese Woche, soweit ich das sehen kann, im Prinzip nur die größere Menge Spargel und Erdbeeren. Wider Erwarten waren auch ein paar Bananen dabei. Bis auf die Bananen und die Äpfel war alles als aus eigenem Anbau gekennzeichnet...
Einen Moment mal... Woody, hör auf die Kohlrabis zu essen! Und weg von dem Salat! Argh!!
Okay, weiter im Text. Wenigstens haben wir mit der für Familien gedachten Packmenge kein Problem, wenn wirklich die ganze Familie bis hin zur Katze mit isst. Ich habe schon meine Pläne für das Grünzeug, mal sehen ob Sibylle mitspielt:
- Kohlrabi kann man sowohl gekocht als auch roh essen, letzteres zum Beispiel als Gemüsecarpaccio. Die beiden sind nicht zu groß, was darauf hoffen lässt, dass sie auch nicht so holzig sind.
- Den Salat kann man in einen Salat tun, man kann ihn aber auch in Öl braten oder eine Cremesuppe daraus herstellen.
- Pesto aus Rucola schmeckt nicht allen von uns gleich gut, aber Rucola passt gut als Zugabe zu allen möglichen anderen Dingen.
- Die Petersilie lässt sich prima in eine Suppe packen, und hilft außerdem gegen Knoblauchmundgeruch. (So oft wie wir Knoblauch im Essen haben bleibt hoffentlich noch was für die Suppe übrig :-)
- Die Frühlingszwiebeln müssten prima zu dem Spargel passen.
- Aus den Erdbeeren müssen wir keine Marmelade machen. Nicht dass ich was dagegen hätte, vielleicht bleiben ja welche übrig, die wir nicht pürieren und trinken wollen, bzw. einfrieren und dann mit den Bananen zusammen pürieren wollen, um Eis herzustellen.
- Die Äpfel kommen wahrscheinlich ganz altmodisch in den Saft (der bei uns zur Zeit hauptsächlich aus selbst gepressten Orangen, Grapefruits und Zitronen besteht), lassen sich aber auch ganz prima in unserer Heißluftfritteuse mit etwas Zimt und Zucker zubereiten.
Ich bin mal gespannt, ob wir das auch alles so weg bekommen. Jetzt gehe ich erstmal die Katze wieder von den Kohlrabis weg jagen...
Wednesday, 3. December 2008
Jeder, der sich nicht ganz marktkonform ernährt, kennt die Frage. Ich hab mal ein paar vegane Beispiele gesammelt.
"Was esst ihr eigentlich noch?" vollständig lesen
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