Freitag, 14. November 2008
<Putin> Ich werde [den georgischen Präsidenten] Saakashvili an den Eiern aufhängen.
<Sarkozy> Aufhängen?
<Putin> Warum nicht? Die Amerikaner haben Saddam Hussein aufgehängt.
<Sarkozy> Ja, aber willst du wie Bush enden?
<Putin> Ah, der Punkt geht an dich.
( Quelle)
Vor sechs Monaten und ein paar Tagen haben wir Wii Fit gekauft. Ich habe schon einmal berichtet. Der Zwischenstand nach 14 Tagen war damals noch nicht sehr aussagekräftig. Jetzt, nach einem halben Jahr Wii Fit, ist die Datenlage etwas besser.
"Wii Fit nach sechs Monaten" vollständig lesen
Freitag, 7. November 2008
Es gibt eine Urban Legend, derzufolge dereinst ein Mobilfunkanbieter damit konfrontiert wurde, dass in einem Dörfchen, in dem kurz zuvor ein Mobilfunk-Sendemast errichtet worden war, die Anzahl der Beschwerden über Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und ähnliches sprunghaft angestiegen wären. Woraufhin der Mobilfunkanbieter sich der Legende zufolge am Kopf kratzte, und fragte, was wohl passieren würde, wenn man den Sendemast in Betrieb nähme.
In Österreich geht das sogar ganz ohne Sendemast.
Donnerstag, 6. November 2008
Die USA haben einen neuen Präsidenten gewählt. Bei president-elect Barack Obama handelt es sich nicht nur um den ersten farbigen Präsidenten der USA sondern auch um den ersten Schwarzen mit Nuklearwaffen. Wie the Onion schreibt: Black Man Given Nation's Worst Job. In der freien Welt wird die Wahl Obamas überwiegend als positiv verstanden und im Allgemeinen mit großer Erleichterung aufgenommen. Aber hat sich wirklich soviel verändert? Negativhighlights der Wahlen vom 4. November 2008:
- Der riesige Vorsprung Obamas gegenüber McCain, gemessen an der Anzahl der gewonnenen Wahlmänner, repräsentiert kaum das Wahlverhalten der US-Amerikaner. Gemessen an den einzelnen Stimmen hat Obama nur etwa vier Prozentpunkte Vorsprung. Fast die Hälfte der US-Amerikaner haben für den Kandidaten gestimmt, der als Air-Force-Pilot vier US-Jets zerstört hatte bevor er in Vietnam gefangen genommen wurde, wo er prompt alle Fragen, die ihm gestellt wurden, beantwortete, nicht zuletzt, um aufgrund seines Status als Sohn eines Admirals gegen Lösegeld freigelassen zu werden. Der selbe Kandidat, der seine erste Frau verließ, als das ehemalige Model einen schweren Autounfall nur mit dauerhafter körperlicher Behinderung überlebte. McCain, den Befürworter des Irakkrieges, der wenn es nach ihm ginge, erklärterweise kein Problem damit hätte, die US-amerikanische Präsenz im Irak noch weitere einhundert Jahre aufrecht zu erhalten. McCain, der Abtreibungsgegner, der gleichzeitig für die Todesstrafe und ihre Ausweitung auf Verbrechen wie Drogenhandel, sowie für das Recht, Waffen zu tragen, eintritt. Der 72-jährige Kandidat, der als designierten Vize eine fundamental-christliche Zicke nominiert hat, die ihre vorgebliche außenpolitische Erfahrung mit der Nähe Alaskas zu Russland begründet ("wenn die Russen uns angreifen, wo werden sie angreifen? In Alaska. Weil Alaska an der Grenze zu Russland liegt"). Die Liste könnte noch eine ganze Weile weitergehen. Fast die Hälfte der US-Amerikaner hat nichts auf ihr genug gestört, um McCain nicht zu wählen.
- Die Demokraten haben zwar Sitze in Senat und Repräsentantenhaus gewonnen. Dennoch haben sie die angepeilte absolute Mehrheit im Senat nicht erreicht. Ein erdrutschartiger Sieg sieht anders aus.
- Die Wähler hatten in vielen Bezirken nicht nur die Möglichkeit, einen Präsidenten, einen Senator oder einen Abgeordneten zum Repräsentantenhaus zu wählen. Im Zuge dieser ballot measures haben sich die Wähler in Arizona, Kalifornien und Florida dafür ausgesprochen, die gleichgeschlechtliche Ehe zu verbieten. Wohlgemerkt nachdem es in Kalifornien in der Vergangenheit bereits eine Gerichtsentscheidung gab, die ein solches Verbot als nicht verfassungsgemäß ablehnte. In Arkansas haben die Wähler dafür gestimmt, Adoptionen nur noch für Ehepaare zuzulassen. Dort wurde die gleichgeschlechtliche Ehe bereits 2004 untersagt. In Colorado ist eine Initiative gescheitert, dem Staat die Diskriminierung aufgrund von Rasse, Geschlecht, Farbe, ethnischer Zugehörigkeit oder Nationalität beim Betrieb des öffentlichen Sektors zu verbieten. In South Dakota ist eine Initiative gescheitert, die Verwendung von Steuergeldern für politische Kampagnen zu untersagen.
- Den exit polls zufolge war der den Wählern mit Abstand wichtigste Faktor für ihre Entscheidung die derzeitige wirtschaftliche Lage. Mehr als 60 Prozent der befragten US-Amerikaner gaben die Wirtschaftskrise als Grund für ihre Wahlentscheidung an. Offenbar spielen andere Überlegungen weiterhin nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Samstag, 1. November 2008
It's that time of the year again...
Diesmal habe ich mir den November über Urlaub genommen. Keine Ahnung ob ich es damit zur Abwechslung mal bis zur 50.000 schaffe, aber zumindest habe ich keine Ausrede mehr.
Freitag, 31. Oktober 2008
Vor einigen Wochen haben wir uns entschlossen, unseren alten Plan, uns nur noch vegetarisch zu ernähren, wieder in Kraft zu setzen. Gescheitert war er zuletzt mehr oder weniger daran, dass wir einen wirklich guten Bio-Metzger gefunden hatten. Der Grund für den Neustart war, dass Sibylle bei der Arbeit zu viele Schweine gewogen hat, die sie jetzt zu niedlich zum Aufessen findet. Bei mir rannte sie mit dem Vorschlag offene Türen ein, da ich Fleisch ohnehin nicht besonders mag. Wenn man mir aber etwas nicht vorwerfen kann, ist es eine Neigung zu halbgaren Plänen. Wir haben also ausführlich diskutiert, auf was wir nun genau verzichten wollen.
"Was will ich überhaupt essen?" vollständig lesen
Mittwoch, 10. September 2008
Unser geheimer Plan "Grinch" schreitet planmäßig voran: Meilenstein 2 wurde am vorvergangenen Samstag erreicht, und momentan ist das Furnier sogar immer noch plan. Meilenstein 3 wurde am vergangenen Montag erreicht. Bald können wir einen IKEA-Shop aufmachen. Schön sitzen kann man jetzt jedenfalls schonmal, und Lachs haben wir auch öfter im Angebot.
Apropos Plan: Unsere Umschulung zum Pianistenduo macht auch Fortschritte. Der MIDI-Arbeitsplatz (oder Spielplatz?) erfüllt jetzt besser die ergonomischen Anforderungen unserer Arbeitssicherheitsfrau. Im Klartext: Wir haben ja am neuen Esstisch, groß wie er ist, trotzdem eigentlich keinen Bedarf für acht Stühle, deshalb haben wir einen vor's Klavier gestellt. Er ist etwas höher als der Klappstuhl, den er ersetzt, und damit kann die Arbeitssicherheitsfrau mehr auf Augenhöhe mit dem wandmontierten Display sitzen. Außerdem kann man nicht mehr über den MIDI-Mac stolpern.
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