Nachdem Sibylle neulich über
das hier gestolpert ist, musste ich natürlich sofort auch eine Lampe haben, die mit der Flüssigkeit aus einem Textmarker leuchtet.
Ich habe mich auch schnell entschlossen, die kleinen Fläschchen zu verwenden, in denen das abgepackte Campari-Soda daher kommt. Dass die Flüssigkeit im Fläschchen (eine Mischung aus Vodka und Textmarker-Tinte) von drei UV-LEDs beleuchtet werden soll, war auch relativ klar. Aber nur leuchten? Meine Elektronikfähigkeiten halten sich ja bekannterweise in sehr engen Grenzen, aber einen Controller drei LEDs ansteuern lassen, das bekomme ich gerade noch hin. Meine Lieblings-Mikrocontroller sind die MSP430 von Texas Instruments, und dementsprechend wird die Campariflasche von einem MSP430F1121A gesteuert. Dann noch zwei Kontroll-LEDs in grün und rot (zum Debuggen) und 8 DIP-Schalter, um das Programm und die Geschwindigkeit einzustellen, und nach ca. 4 Stunden Arbeit war sie "fertig genug":
Auf dem rechten Bild ist meine Camparilampe im Dunklen zu sehen, auf dem oberen bei Tageslicht. Die Platine mit dem MSP430 steht hinter der Lampe, weil ich (noch) kein passendes Gehäuse gefunden habe.
Hier ist auch noch ein kleiner Film, der die Lampe im Betrieb zeigt.
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Insgesamt hat mich der Spaß jetzt ca. 20 Euro gekostet, ich hab's nicht genau ausgerechnet. Ach ja, die Widerstände sind alle auf der Rückseite, falls jemand welche vermisst ;-)