Da wollte ich also Windows Vista unter VMware installieren. Und zwar die Business-Variante, die offiziell in virtuellen Maschinen eingesetzt werden darf. Daran, dass ich das ganze in der Linux-Installation auf meinem MacBook mache, sieht man schon, dass ich nicht besonders viel Wert darauf lege, Vista
oft zu benutzen, daher tun mir die 20GB die die virtuelle Platte belegt schon fast ein wenig weh. Naja, das ist eben Microsoft.
Interessant war bei der Installation, dass auch die Business-Variante sich weigert, von einem ISO-Image via virtuellem CD-Laufwerk installiert zu werden. Relativ am Anfang der Installation hiess es erstmal, dass dem Vista Treiber fehlen. Komisch, starten konnte es noch perfekt. Der Workaround sieht nebenbei so aus:
- ein zweites virtuelles CD-Laufwerk anlegen
- das erste mit dem eingebauten Laufwerk verbinden
- das zweite mit dem ISO-File verbinden
- VM starten und warten bis sie vom zweiten Laufwerk gebootet hat und die Fehlermeldung mit dem Treiber kommt
- das erste virtuelle Laufwerk jetzt auch mit dem ISO-Image verbinden
- ganz normal weiter installieren
Das funktioniert offenbar, weil Vista so erstmal feststellt, dass das Laufwerk 1 ein echtes ist und diese Meinung nicht revidiert, wenn man es
danach mit einem ISO-Image verbindet. Wie ich Windows kenne, muss ich das jetzt jedes mal machen, wenn ich unter Vista eine CD benutzen will...
Nach dem es installiert war, durfte ich mich erstmal mit den allseits schon bekannten Unmengen an Bestaetigungsfragen beschaeftigen. "Windows hat wichtige Updates heruntergeladen. Wollen sie sie jetzt installieren?" - "Installieren." - "Irgendwas will irgendwas installieren. Wenn sie das waren, klicken sie auf 'weiter'" ... gna.