Wenn der Router-Server mit der
Steckdosenleiste PM 211-MIP die Backup-Platten bei Bedarf ein- und ausschalten kann, klingt "automatisches Backup auf USB-Festplatte" überhaupt nicht mehr so schlimm. Diese Steckdosenleiste von Infratec ist eine Master-Slave-Leiste mit vier Slave-Ports, von denen sich je zwei zusammen über ein Web-Interface schalten lassen. Man kann sogar die beiden Slave-Gruppen unterschiedlichen Usern zuordnen. Die Master-Last ist einstellbar und die Master-Slave-Funktionalität lässt sich auf diese Weise auch deaktivieren. Im Onlineshop von Infratec kostet sie gleich viel wie die
Konkurrenz (die wir im Institut einsetzen und die auch ganz gut ist) mit etwas weniger Funktionalität, im von mir favorisierten
Präsenzshop habe ich aber noch etwas weniger bezahlt.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist, sind die Anweisungen in der Anleitung, wie man die Steckdose über Kommandozeile bedient, d.h. die HTTP-Requests für die unterschiedlichen Aktionen stehen schön übersichtlich in einer Tabelle.
Etwas über das Ziel hinaus geschossen sind die Jungs aber meiner Meinung nach mit der Beschreibung, wie die Steckdose mit einem WAP-Handy geschaltet werden kann. Ich meine, klar, funktionieren würde es bestimmt, aber ernsthaft zu erwarten, dass jemand seiner
Steckdose eine öffentliche IP-Adresse gibt? (Okay, es steht auch dabei, dass man alternativ den Port des Webservers der Steckdose durchleiten kann.)
Und zum Thema USB-Platten: Das
Stardom i302 dürfte eines der massivsten Plattengehäuse auf dem Markt sein. Das Silberzeug auf dem Bild ist kein Plastik, auch nicht an den Stellen, wo es mehrere mm dick ist. Übrigens auch in einer Version sowohl mit USB als auch herausgeführtem SATA-Anschluss erhältlich. Das Aussehen erklärt sich teilweise dadurch, dass die Firma auch RAIDs für den SOHO-Einsatz herstellt. Die haben dann eben zwei Trays oder mehr.